Yoga in Giessen












                              
 

Carmen Braner-Lonthoff
   Carmen Braner-Lonthoff
   Zertifizierte Yogalehrerin (3HO/ KRI)
   YOGA-Coach (YIU)
   Zertifizierte
   Schwangeren-Yoga-Lehrerin (FY)
   Telefon: 0641-53462
   Handy: 0160 - 9 33 0 88 11
   Mail: info@Yogaingiessen.de


Yoga- was ist das?

Yoga ist eine Jahrtausende alte, indische Technik, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen sowie Meditation umfasst. Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama), einige Richtungen betonen die Askese. Heutzutage wird Yoga bevorzugt angewendet, um Entspannung zu finden, die Körperbeweglichkeit zu verbessern und Stress abzubauen.

Als eine Technik der Entspannung verfolgen die Yogaübungen zumeist einen ganzheitlichen Ansatz, der Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll. Zudem kann mit Yoga eine unausgewogene Lebensweise wieder in Balance gebracht werden. Deshalb ist es wichtig, möglichst regelmäßig zu praktizieren. Vor allem in den westlichen Ländern wird Yoga häufig in Unterrichtseinheiten vermittelt. Eine solche kombiniert Asanas, Phasen der Tiefenentspannung, Atem- sowie Meditationsübungen. Die Ausübung der Asanas soll das Zusammenspiel von Körper, Geist, Seele und Atem verbessern. Angestrebt wird eine verbesserte Vitalität und gleichzeitig eine Haltung der inneren Gelassenheit...

Das Umsetzen physischer Energie beim Yoga ist einer der Gründe dafür, warum empfohlen wird, die Übungen nach Anleitungen qualifizierter YogalehrerInnen zu praktizieren.

Es gibt viele verschiedene Yoga-Traditionen, z.B. Hatha-, Ashtanga-, Power- oder Kundalini-Yoga nach Yogi Bhajan.

Kundalini Yoga - was bedeutet das?
Kundalini Yoga ist ein Raja Yoga - ein königliches Yoga. Die Kundalini Yoga Asanas (Übungen) und Kriyas (Übungsreihen) sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen, inneren Konzentrationspunkten und Atemführung sowie dem Gebrauch von Mantras (Meditationsworten), Mudras (Handhaltungen) und Bhandas (innerer Energielenkung) eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden.

Manchen sind die Bewegungsübungen am wichtigsten, bei denen man auch mal ordentlich ins Schwitzen geraten kann. Andere bevorzugen die ruhigen Streck- und Haltungsübungen, die durch den geführten Atem und den Fokus der Konzentration, z.B. auf den Punkt zwischen den Augenbrauen, eine befreiende Entspannung der Gedanken bewirken können. Wieder anderen liegen die gesungenen Mantrameditationen am meisten, die den Geist erheben und die eigene, persönliche Situation zu relativieren helfen.

Alle diese Elemente sind in einer typischen Kundalini Yogastunde enthalten. Zuerst stimmt man sich ein, dann wird unter Anleitung eine vorgegebene Übungsreihe durchgeführt, die sowohl statische als auch dynamische Übungen enthalten kann und immer den bewussten Atem einbezieht. Danach folgt eine Tiefenentspannung und im Anschluss eine kleine Meditation - meist mit Hilfe von Mantras und Mudras.

Kundalini Yoga ist für Menschen geeignet, die einen Ausgleich für den Stress im Alltag suchen, ihren Körper gesund erhalten und ihrem Geist tiefere Einsichten ermöglichen wollen.

Da es das Ziel des Kundalini Yoga ist, die Lebensenergie (Kundalini) in allen Chakren (Energiezentren im Körper, denen bestimmte Bewusstseinsebenen zugeordnet sind) frei fließen zu lassen, führt diese YOGA-Praxis nicht ins "Einsiedlertum", sondern mitten hinein ins echte Leben. Sie hilft, den Alltag mit Gelassenheit und Flexibilität zu meistern

Hatha Yoga
Hatha bedeutet Kraft oder Ausdauer. Hatha Yoga ist der Überbegriff für körperbezogene Übungen. Diese Form ist im Westen am bekanntesten und hat, wenn sie klassisch praktiziert wird, einen ganzheitlichen Ansatz.

Sowohl Körperübungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayamas), Tiefenentspannung (Savasana) und Meditation gehören dazu. Dieser Stil verfolgt eine praktische Herangehensweise und bringt viel Energie sowie Stressbewältigung und Ausgeglichenheit mit sich. Die Yogastunden sind eher von langsamen und entspannten Übungen geprägt und somit eine gute Möglichkeit, auch Anfängern einen Einstieg in die Welt des Yogas zu ermöglichen. Jede Stunde startet in der Regel in der Entspannungshaltung (Savasana) und dem Sonnengruß und beinhaltet verschiedene „Basis- Asanas“ wie Schulterstand, die Stellung des Kindes oder dem Fisch.

Auch bei dieser Yoga Tradition geht es darum, seine Ressourcen zu erkennen, um so wieder Zugang zur Gelassenheit und innerer Zufriedenheit zu finden.

Was ist der Unterschied zwischen Kundalini Yoga und Hatha Yoga?
Kundalini Yoga, wie es durch Yogi Bhajan gelehrt wird, umfasst viele verschiedene Bereiche, zu denen u.a. Asanas und Kriyas (Körperübungen und Übungsreihen) gehören. Die Übungen im Kundalini Yoga sind im allgemeinen dynamischer als im Hatha Yoga und sie sind immer mit Atemführung, innerer Konzentration und dem Gebrauch eines Mantras (Meditationswörter) verbunden. Sie werden in fest vorgegebener Reihenfolge angeleitet, die darauf angelegt ist, eine optimale und spezifische Wirkung zu erzielen.

Nach der Entspannungsphase gehört als Fortsetzung der Körperübungen auf anderer Ebene eine Meditationsübung zu jeder Unterrichtseinheit. Hier spielen Mantras eine zentrale Rolle, ebenso aber auch Mudras (spezielle Finger- und Armhaltungen) sowie innere oder äußere Konzentrationspunkte. Extreme Beugungen, Drehungen und Spreizungen, sowie Kopfstand und Übungen mit Hilfsmitteln gehören nicht zum Kundalini Yoga.